Verhaltenstherapie für Hunde und Katzen

In den letzten Jahren verlangen immer mehr Tierhalter Informationen zur Verhaltenstherapie und eingehende individuelle Beratung bei Problemen mit Hund und Katze.

Während man früher viele verhaltensgestörte Tiere recht schnell der Euthanasie zuführte, ist heute ein starker Umdenkungsprozess eingetreten. Verhaltenstherapie sollte allerdings nicht dazu dienen verhätschelte und verzogene Tiere zu therapieren, sondern Probleme in Familien mit Haustieren zu lösen und dauerhaft zu beseitigen.

Oft sind die Verhaltensprobleme beim Tier auf Faktoren zurückzuführen, die nicht am Tier liegen, sondern am Tierhalter.

Um Verhaltensprobleme von Anfang an gleich richtig anzugehen, bedarf es systematischer Methoden. Wichtig ist, dass Probleme im Verhalten dauerhaft gelöst werden und nicht nur vorrübergehend.

Das betroffene Tier, den Tierhalter und die Mensch-Tier-Beziehung muss richtig eingeordnet werden.

Oft ist jedoch auch ein fürs Tier "normales Verhalten in der menschlichen Umgebung störend und deshalb unerwünscht.

Dazu zählen:

1. Markieren des Hundes in der Wohnung

2. Rangordnungskämpfe zwischen Rüden

3. Streunen

4. Angstbeißen

5. Beschädigung von Gegenständen zur Aufmerksamkeitserzeugung

6. Dominanzverhalten gegenüber Familienmitgliedern

7. Urinspritzen der Katze

8. Krallenschärfen der Katzen an Möbeln

Obwohl sich bei Katzen vielfach die gleichen Verhaltensprobleme zeigen, ist die Therapie anders und unterscheidet sich gravierend von den Therapieansätzen beim Hund.

 Diese Unterschiede hängen eng mit dem Sozialverhalten zusammen.